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Krematorien verkaufen Edelmetalle

Nach der Einäscherung werden Metallreste verkauft

Foto Todesfall UrneJede Kommune geht mit den Metallen nach einer Einäscherung unterschiedlich um. Da die Angehörigen die Edelmetalle meist nicht anfordern, verkauft zum Beispiel das Krematorium in Bochum die Metallreste an einen Verwerter. Die dadurch im vergangenen Jahr erwirtschafteten 100.000 EUR flossen dem Gebührenhaushalt des Krematoriums zu.
Der Geschäftsführer des Bundesverband der Bestatter, Herr Rolf Lichtner, sieht darin den Ruf der Branche gefährdet. Rein rechtlich gehören die Edelmetalle den Erben des Verstorbenen. Entsprechend der Gesetzeslage müsste sonst alles bestattet werden, sollten die Angehörigen von ihrem Aneignungsrecht keinen Gebrauch machen. Ansonsten fordert Herr Lichtner  unter Einbindung der Erben ein neues Gesetz, welches klar regelt, wie die einzelnen Krematorien mit den Metallen verfahren dürfen.

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Neue Bestattungsformen

Viele Kirchen werden heutzutage entwidmet, da Kirchengemeinden zusammengelegt werden.

Für diese Gebäude steht eine neue Nutzung an.

Neben Kulturbegegnungsstätten werden diese Gebäude vermehrt als so genannte Grabeskirchen genutzt.

Dort werden die Urnen in Stelen eingebaut, welche im Kirchenschiff verankert sind. Somit kommen die Trauernden in einem geschützten Raum zusammen, sie begegnen einander und sind in ihrer Trauer bestenfalls nicht allein.

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Rechtliche Regelungen zu Bestattungen und Kosten einer Grabstelle

Friedhofsordnung - Die Friedhofsordnungen führen detailliert auf, wie ein Grab aussehen darf und welche Aufbauten in Form von Grabsteinen erfolgen dürfen. Wird dagegen verstoßen, so wird den Grabstelleninhabern aufgegeben, diese Störung zu beseitigen. Besser ist es somit, eine Voranfrage zu starten, wenn eine Grabeinfassung oder ein besonderer Grabstein in Planung sind. Die Friedhofsordnungen sind beim Friedhofsbetrieb, meist einer Kirchengemeinde, zu erfragen oder bereits im Netz abrufbar.

Grabstellenkosten - Friedhöfe von Kirchengemeinden nehmen für Grabstellen von Konfessionslosen meist etwas höhere Preise. So kann ein Einzelgrab ohne Grabeinfassung zwischen 800 und 1.000 EUR plus MWST kosten, Konfessionslose zahlen ca. 1000 EUR mehr.

Urnengräber sind günstiger zu erwerben und kosten ca. 600 EUR plus MWST, wobei meist die Grabeinfassung bereits vorhanden ist.

Neu Friedhofsmobil - Viele Herrschaften haben mittlerweile alleine Angst auf dem Friedhof und zudem sind die Wege oft lang zur Grabstelle. In Kürze sollen die Friedhöfe in Düsseldorf so genannte "Friedhofsmobile" bekommen, mit denen die Angehörigen zum Grab gefahren und begleitet werden. Fragen Sie die Friedhofsverwaltung!

 

Hilfestellung bei einem Todesfall in der Familie

Der Verlust eines nahen Angehörigen trifft Sie verständlicherweise schwer. Um in dieser Trauerphase trotzdem das Notwendige bis zur Beerdigung zu veranlassen, hilft Ihnen diese Liste:

a) Vor der Beerdigung

  • ein Totenschein muss durch einen Arzt ausgestellt werden.
  • das Bestattungsinstitut muss ausgewählt werden. Hier ist das Familienbuch vorzulegen: Die Geburtsurkunde und den Personalausweis des/der Verstorbenen, eventuell die Heiratsurkunde und die Sterbeurkunde eines vorverstorbenen Ehegatten.

die weiteren Angehörigen sind zu informieren.

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Mehr Grünfläche

... für die Düsseldorfer Bewohner durch Freigabe von ungenutzten Friedhofsflächen

Artikel vom 12.04.2012 in der Rheinischen Post von Christine Zacharias:

In Düsseldorf gibt es 13 Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von 263 Hektar. Da heutzutage mehr Urnengräber abgefragt werden und ca. 40.000 Grabstätten nicht belegt sind, sind die großen Friedhofsflächen nicht mehr notwendig. Entsprechend hat sich die Stadt Düsseldorf entschieden, Teile der Friedhöfe als Parkanlagen umzufunktionieren, wobei die pietätvolle Nutzung eingehalten werden muss. Ein Spielplatz wird möglich sein, Grillfelder aber nicht. Die Friedhöfe werden in Eigenregie ihre Satzungen anpassen und Teile ihrer Flächen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

 

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