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Vorsorge & Testamente

Testament für Nicht Verheiratete

Testament für Nicht Verheiratete zwingend anzudenken

 

Sie leben in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Die Tendenz in unserer Gesellschaft für diese Lebensform ist stark steigend.

 

Was aber passiert, wenn plötzlich einer von beiden stirbt?

Erbt dann der andere aus dieser Partnerschaft? Ein klares NEIN fällt hier.

Ohne Testament erben im Zweifel die Eltern des Verstorbenen, wenn Kinder da sind, dessen Kinder, sonst die nächsten Verwandten, meist Geschwister.

Auch an den noch nicht geschiedenen Ehegatten ist hierbei als Erben zu denken.

 

Denn der Gesetzgeber kennt einzig den Schutz der Ehe aus Art. 6 GG. Daraus resultierend hat der Gesetzgeber festgehalten, dass auch ohne Testament die nächsten Verwandten inklusive des Ehegatten erben; selbst ein Pflichtteilsrecht ist in Deutschland geschaffen worden.

Stirbt also ein verheirateter Ehegatte, so erbt der Ehegatte neben vorhandenen Kindern per Gesetz, sollte ein Testament fehlen.

 

Alle anderen müssen ausdrücklich in einem Testament aufführen, dass der Lebenspartner der (einzige) Erbe sein soll. Das ist umso wichtiger, wenn Vermögen zusammen angeschafft wurde.

 

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Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

ParagraphDie Lebenserwartung wächst und ab einem bestimmten Zeitpunkt kann der Einzelne nicht mehr alle Dinge des Lebens selber regeln. Dann steht unter Umständen eine Betreuung an. Eine Betreuung wird aber dann nicht angeordnet, soweit die Belange eines Erwachsenen genauso gut durch einen Bevollmächtigten – legitimiert durch eine Vorsorgevollmacht – geregelt werden können. Hierbei ist wichtig für Sie zu wissen, dass ein Ehepartner nicht automatisch seinen Partner vertreten kann.

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Zentrales Vorsorgeregister und Testamentsregister

Die Bundesnotarkammer hält ein Register (ZVR) vor, in welches die Details zu Vorsorgevollmachten eingetragen werden können. Wichtig ist hierbei, dass die Urkunde selber nicht im Register hinterlegt wird. Diese muss ja auch beim Bevollmächtigten im Original verbleiben, damit dieser für und gegen den Vollmachtgeber am Rechtsverkehr teilnehmen kann.

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Bestattungsverfügung und Sterbegeldversicherung

Sie wünschen eine Vorsorge hinsichtlich Ihrer Beerdigung, auch finanziell? Sie wollen die Beerdigung und die Grabstelle im Vorfeld klären und auch die Trauerfeier regeln? All dies kann mit einer Bestattungsverfügung umgesetzt werden.

Die finanzielle Seite kann mit einer entsprechenden Sterbegeldversicherung oder einen speziellen Treuhandvertrag mit einem Dienstleister geregelt werden, um die nahen Familienangehörigen finanziell zu entlasten. Dieses ist umso relevanter, da kürzlich das staatliche Sterbegeld abgeschafft wurde.

Erbenermittlung

Was ist die Erbenermittlung? Sollte eine Person ohne Kenntnis von näherer Verwandtschaft und ohne Testament verstorben sein, so werden seitens des Nachlassgerichtes Erbenermittler eingesetzt, die weltweit die familiären Strukturen überprüfen und entfernte Verwandte ausfindig machen. Findet sich kein Verwandter, erbt sonst schlussendlich der Staat.

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Erbschein

Wann ist dieser nötig?

Viele Erblasser versterben, ohne ein Testament aufgesetzt zu haben. Dann kann nur mittels eines Erbscheins die gesetzliche Erbfolge belegt werden. Ein Erbschein ist ein Nachweis, wer den Verstorbenen beerbt hat. Gerade wenn der Erblasser Grundstücke hatte, wird für die Umschreibung auf den Erben ein Erbschein benötigt.

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Erbengemeinschaft

Erbengemeinschaft

Sind Entscheidungen einer Erbengemeinschaft einstimmig oder durch Mehrheitsbeschluss zu treffen?

Meist erben mehrere Personen in Erbengemeinschaft. Bei einem guten Familienverhältnis mag dieses unproblematisch sein, meist aber zeigen sich bei einer Erbengemeinschaft große Probleme, da jeder Erbe ureigene (finanzielle) Interessen verfolgt.

Notwendige Verwaltungsmaßnahmen kann jeder Miterbe ohne Mitwirkung der anderen vornehmen. Dieses gilt aber nur, wenn die Erhaltungsmaßnahme, z.B. Reparatur eines Fensters in dem geerbten Einfamlienhaus nach Einbruchversuch, dringend erforderlich ist.

Sonst muss erst eine Entscheidung der Erbengemeinschaft herbeigeführt werden.

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